Sicherheitsupdate für PhpBB
Nutzer von phpbb sollten unbedingt das Update 2.0.18 von der Download-Seite herunterladen und installieren.
Es schließt Sicherheitslücken, von denen einige laut Heise Online als gravierend zu bewerten sind.
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Es schließt Sicherheitslücken, von denen einige laut Heise Online als gravierend zu bewerten sind.
Es geht schon los, was die Patentgegner vorausgesagt haben: eine Firma steht dicht vor der Pleite, durchsucht die Kellerräume nach etwas, mit dem sich vielleicht noch Geld machen lässt, und blockiert eine komplette Industrie.
Im konkreten Fall hat Scientigo erklärt, dass sie zwei Patente haben, die auf XML anwendbar sind.
Die Patente sind (wahrscheinlich) nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt werden. Nur: Vor Gericht und auf hoher See sind wir alle in Gottes Hand, will sagen, die Anwälte der Firma könnten einen Richter genug verwirren, dass dieser das Patent für gültig erklärt. Präzedenzfälle offensichtlich verkehrter Patententscheidungen gibt’s genug.
Für Kleinfirmen bedeuten Patentstreitigkeiten ohnehin das Aus: sie kosten mindestens mehrere zehntausend Euro.
Und was bedeutet das für Softwareentwickler? Wenn sie irgendwie mit XML zu tun haben: sie riskieren, dass Scientigo seine Patentansprüche durchsetzt und von ihnen eine Lizenz verlangt. Die Höhe dieser Lizenz ist völlig unkalkulierbar – es gibt da zwar Grenzen, aber die sind vage abgesteckt, und das macht ein Gerichtsverfahren teuer. Und solang das Gerichtsverfahren läuft, schwebt über der ganzen Firma ein Damoklesschwert, denn wenn sie verliert, kann sie dichtmachen – man kann sich lebhaft vorstellen, was die Banken, Kunden und nicht zuletzt die Angestellten von so einer Situation halten. Wenn’s dumm läuft, ist die Firma dann schon vor der Hauptverhandlung pleite…
Ich habe Softwarepatente noch nie für eine gute Idee gehalten, aber es immer schön, wenn man von Tatsachen bestätigt wird…
Und was nun? Das EU-Parlament hat das ja abgeschmettert, als die EU-Kommission Softwarepatente legalisieren wollte, nicht zuletzt aufgrund der Kampagne von Florian Müller. Aber die Patentbefürworter bereiten sicherlich schon den nächsten Anlauf vor… davon abgesehen gibt es schon jede Menge Softwarepatente, die Rechtspraxis in Europa ist bislang nur zu uneinheitlich, als dass sich eine Durchsetzung tatsächlich lohnen würde. (Diese Patente sind allesamt rechtswidrig zustandegekommen, aber um das nachzuweisen, müsste man das Europäische Patentamt gerichtlich verurteilen lassen – und das wäre sehr, sehr schwierig und sehr, sehr teuer. Zudem riskant: wenn das EPA Recht erhält, werden die ganzen eigentlich illegalen Patente plötzlich legalisiert.)
Damit die Sache mit den Softwarepatenten ein Ende hat, und damit zukünftigen Anläufen der Patentlobby ein endgültiger Riegel vorgeschoben wird, müssen sie ausdrücklich abgeschafft werden. Nosoftwarepatents.com bereitet wohl gerade eine Kampagne in dieser Richtung vor – und sie haben meinen Applaus dafür.
Eine erfreuliche Entwicklung: Florian Müller, der Gründer von nosoftwarepatents.com, ist auf der Auswahlliste zum Europäer des Jahres. Würde er jetzt noch tatsächlich gewählt, erhält die ganze Initiative noch zusätzliche Schubkraft. Und das Schöne an der Sache ist, dass jeder etwas dafür tun kann. Wie, wird auf der Wahlseite von nosoftwarepatents.com beschrieben.
Ich habe meine Stimme bereits abgegeben. Wer stimmt mit?
Vor den Laserdrucker hat Aldi die Warteschlange gesetzt. Denkt man – in Wirklichkeit stellt sich dann heraus, dass morgens um zehn vor acht keine Sau da ist. Vielleicht hat Aldi aber auch einfach nur Recht, wenn sie meinen, in so einer Kleinstadt wie Bad Breisig sei der Absatzmarkt für Farblaserdrucker eng begrenzt…
… freilich stellte sich heraus, dass drei Leute jeweils einen brauchten und nur zwei Drucker da waren. Auch die Logistik von Aldi ist nicht unfehlbar – als wir auf der Suche nach dem verlorenen Laserdrucker in Sinzig ankamen, waren dort noch vier Stück da.
Ist ein schönes Teil. Wenn man ein kleines LAN hat, kann man den Drucker wie einen eigenen Rechner ins lokale Netz reinhängen, und er sitzt dann wie ein kompletter kleiner Rechner im Netz. Warum Microsoft darauf besteht, so einen Drucker grundsätzlich als “lokalen Drucker” und nicht als “Netzwerkdrucker” anzusprechen, kann man wahrscheinlich nur in Redmond herausfinden… aber es ging.
Nur einen Haken hat das Ding. Es ist nicht kleinwagentauglich. Ich musste auf den Rücksitz, weil die Riesenkiste nicht zwischen vorgeklappter Rücklehne und B-Holm durchzuschieben war… Sportwagenbesitzer sollten lieber einen Vier- oder Fünftürer für den Einkauf nehmen: so ein Sportwagen ist zwar dafür ausgelegt, dass noch zwei Norm-Bierkästen hineinpassen, aber der Druckerkarton ist definitiv größer.
Immerhin. Seine Testseiten hat er brav gedruckt, er stinkt nur mäßig nach Ozon und heißem Toner, die Lärmentwicklung hält sich in Grenzen, der Seitenpreis ist selbst bei Farbdruck recht günstig, und er hat einen echten Netzschalter (das muss man heutzutage ja hervorheben…).
Was vielleicht stört: die Tonerkartuschen sind in einem “Revolverwerk” untergebracht, das im Druckbetrieb merklich klappert. Am besten sieht man es positiv: es ist doch immer schön, wenn ein elektronischer Sklave sich für einen abmüht…
… wenn Sony wie angekündigt bei der nächsten Cebit im Frühjahr 2006 nicht vertreten ist.
AP/baz. Der Elektronikkonzern Sony wird nicht an der Computermesse Cebit im Frühjahr 2006 in Hannover teilnehmen. “Die Cebit ist nicht mehr die richtige Plattform für uns”, zitierte die “Welt am Sonntag” Sony-Deutschland-Chef Manfred Gerdes.
Für Hersteller von Unterhaltungselektronik sei die Messe nur noch wenig interessant, sagte Gerdes. Er schränkte allerdings ein, dass die Entscheidung vorerst nur für das kommende Jahr gelte. Zur Begründung sagte Gerdes der Zeitung, ein Messeauftritt sei vor allem wegen der kürzeren Produkt-Lebenszyklen nicht mehr zeitgemäß. Ginge es nach Neuvorstellungen, müsse man in der Informationstechnologie alle drei Monate und in der Unterhaltungselektronik alle sechs Monate eine Messe machen. Es wäre das erste Mal seit Jahren, dass die weltgrösste Computermesse ohne Sony stattfindet. Beim Cebit-Veranstalter Deutsche Messe AG war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
Das Blatt berichtete zudem ohne Nennung von Quellen, dass Sony Deutschland vor Sparmassnahmen und einem Stellenabbau stehe. Beim Reisebudget der Mitarbeiter müsse im laufenden Jahr ein Viertel eingespart werden. Weitere Massnahmen und der Umfang des Stellenabbaus sollten noch im Oktober bekannt gegeben werden, schrieb das Blatt weiter. Über einen möglichen Umzug von Köln nach Berlin sei noch nicht entschieden.
Eine kleine Recherche zum Thema Sony
25.10.05: Die Gerüchteküche kocht, es finden sich folgende Aussagen:
Im Marktsegment Mobiltelefonie und Musik-Unterhaltungsleketronik ist Sony eher auf der IFA vertreten.
Dann gibt es da noch einen alten Streit zwischen Sony und Microsoft. Ob das immer noch gärt?
Rückblick Cebit 2002
Im beinharten Wettbewerb auf dem Milliardenmarkt der Spielkonsolen hat Neuling Microsoft Marktführer Sony die Show gestohlen. Sony “musste” um den Messefrieden zu erhalten und auf Beschwerde von Microsoft, seine Konsole vom Stand nehmen .
Die Regeln der Cebit beinhalten, dass keine Unterhaltungselektronik und keine Spiele gezeigt werden dürfen. Microsoft präsentiere damals seine XBox hinter Glas.
Da sich an der Nomenklatur zur Cebit nichts geändert hat, könnte da auch ein möglicher Grund für die Sony Absage liegen. Der Markt der Spielekonsolen ist zwischen Nintendo, Microsoft und Sony heiß umkämpft.
Es wird spannend bleiben.
Für die IT Branche ist es ja nicht gerade rosig mit freien Stellen, deshalb sollte jede Bewerbung optimal sein.
In der Bewerbungswerkstatt sind jede Menge brauchbarer Tipps zu finden.
Viel Glück bei der Stellensuche wünschen wir.
Der Professor erklärt Werbemethoden:
Meine Herren, Sie gehen auf eine Party und sehen ein attraktives Mädchen auf der anderen Seite des Raumes. Sie gehen zu ihr und sagen: “Hallo, ich bin gut im Bett, wie wär’s mit uns?”
Das nennt man Direct Marketing.
Sie fragen Ihre Freunde nach den Telefonnummern von attraktiven Mädchen. Dann rufen Sie nacheinander alle Mädchen an und sagen: “Hallo, ich bin gut im Bett, wie wär’s mit uns?”
Das ist Telemarketing.
Sie gehen auf eine Party und sehen ein attraktives Mädchen auf der anderen Seite des Raumes. Sie geben einer Freundin einen Zehner. Sie steht auf und sagt: “Hallo, mein Freund dort hinten ist gut im Bett, wie wär’s?”
Das ist Werbung.
Sie sind auf einer Party. Sie sehen eine attraktive, junge Frau. Sie geben einer Freundin einen Zehner. Sie steht auf und sagt: “Hallo, mein Freund ist gut im Bett, und außerdem kann er die ganze Nacht ohne Pause!”
Das ist irreführende Werbung, und die ist gesetzlich verboten.
Sie gehen auf eine Party und sehen ein attraktives Mädchen auf der anderen Seite des Raumes. Sie geben zwei Freundinnen einen Zehner, damit sie sich in Hörweite des Mädchens stellen und darüber sprechen, wie gut im Bett und wie heiß Sie sind.
Das nennt man Public Relations.
Sie gehen auf eine Party und sehen ein attraktives Mädchen auf der anderen Seite des Raumes. Sie erkennen sie wieder. Sie gehen zu ihr rüber, frischen ihre Erinnerung auf und bringen sie zum Kichern und Lachen. Und dann werfen Sie ein: “Hallo, erinnerst du dich an das Date vor zwei Wochen. Weißt du noch, wie gut ich im Bett war?”
Das ist Customer Relationship Management.
Sie gehen auf eine Party und sehen ein attraktives Mädchen auf der anderen Seite des Raumes. Sie ziehen Ihre tollsten Klamotten an, laufen herum und spielen Mr. Beschäftigt. Sie setzen Ihr bestes Lächeln auf, laufen herum und spielen Mr. Sympathisch. Sie frischen Ihren Wortschatz auf und spielen Mr. Höflich. Sie unterhalten sich mit weicher Stimme, öffnen die Tür für alle Frauen, lächeln wie ein Traum, verbreiten eine Aura um sich herum, spielen Mr. Gentleman. Dann gehen Sie zu dem Mädchen und fragen: “Hallo, ich bin gut im Bett, wie wär’s mit uns?”
Das ist Hard Selling.
Sie gehen auf eine Party und sehen ein attraktives Mädchen auf der anderen Seite des Raumes. SIE KOMMT HERÜBER und sagt: “Hallo, ich habe gehört, dass du gut im Bett bist, wie wär’s mit uns?”
Nun, DAS, sehr geehrte Damen und Herren, ist die KRAFT DER MARKE.
Frage aus dem Auditorium:
Und was ist das, wenn Sie auf eine Party gehen und etliche attraktive Mädels stehen sehen. Dann kommen alle zu Ihnen rüber, wollen Sie unbedingt anfassen, und man sie nach dem Grund fragt, sagen sie: “Der Kerl sieht Scheiße aus, er ist im Bett eine Niete, stinkt aus dem Mund und will nur unsere Kohle. Trotzdem wollen wir ihn haben, denn 10.000 Mädels müssen irgendwas an ihm gefunden haben.”
Die Antwort:
Tja, das ist <bitte hier den Namen des persönlich meistgehassten Softwareherstellers eintragen>.
(Münchmeyer, A., Dr. jur. h.c., in: Kunczik, M., Public Relations. Konzepte und Theorien, Böhlau Verlag, Köln, 1993/2002)
Die EU-Kommission (sprich: die Vertretung der EU-Regierungen) macht mal wieder einen Anlauf zur Vorratsdatenspeicherung.
Es soll protokolliert werden, wer wann mit wem über das Internet oder ein Telefonnetz Kontakt aufgenommen hat.
Man begründet das mit Vorbeugung gegen Terror (konkreter Anlass: die Londoner Anschläge). Nicht, dass das besonders glaubwürdig wäre – wenn Milliarden von Verbindungsdaten aufgezeichnet werden, kann man nur nachträglich die Spuren von Verdächtigen verfolgen, verhindern lässt sich damit nichts.
Aber die Verbindungsprotokolle sind ideal, um Leute der Urheberrechtsverletzungen zu überführen. Ich bin sicher, die Musik- und die Filmindustrie finden den Plan gut.
Man kann damit auch feststellen, ob ein Steuerzahler öfters mal mit einer Bank in einem Steuerparadies telefoniert. Das dürfte dem Finanzamt gefallen.
Oder, wenn ein Journalist einen Skandal aufdeckt, schaut man in den Verbindungsprotokollen nach, mit wem er in der letzten Zeit telefoniert hat. Schon hat man die “undichte Stelle” gefunden. Das dürfte jedem korrupten Beamten, Politiker oder Manager gefallen, die daraufhin den Journalisten, die Informanten oder alle beide beliebig unter Druck setzen können.
Ich find ja die ersten beiden Szenarien zwar unangenehm, aber legitim. Aber das journalistische Szenario, das jagt mir Schauer über den Rücken.
Wem die Sache auch nicht gefällt, das sind die ganzen Netzwerkbetreiber: die Telefon- und Internetfirmen. Um die Verbindungsdaten zu protokollieren und gerichtssicher aufzubewahren, werden Milliardenbeträge notwendig.
Deshalb hab ich grad eben bei http://www.dataretentionisnosolution.com/index.php?lang=de unterschrieben.
Hier gibt es Informationen vom Datenschutzzentrum.
Die österreichische Website Argedaten hat hier auch einiges an Hintergrundinformationen zusammengetragen.
Was hat Vater Staat mit Farblaserdruckern zu tun?
Nun, Vater Staat hat große Angst, dass böse Buben mit Farblaserdruckern Falschgeld herstellen. Das war jedenfalls mal die große Sorge – bis sich rausstellte, dass selbstgedrucktes Falschgeld auf den ersten Handgriff auffällt: Lasertoner fühlt sich ganz anders an als die Druckfarbe der Banknoten.
Das hindert zumindest die Amerikaner nicht daran, trotzdem Überwachungstechnik in die Drucker einbauen zu lassen. Jeder Laserdrucker bringt kaum erkennbare hellgelbe Markierungen auf jedem Blatt unter – und wer diese Markierungen dekodieren kann, weiß, wann das Blatt gedruckt wurde, und welche Seriennummer der Laserdrucker hatte.
Am einfachsten kriegt man das für den eigenen Farblaser wie folgt heraus:
Ein Blatt mit einem Farbklecks ausdrucken, unter ein Vergrößerungsglas legen und blau beleuchten (unter blauem Licht wirkt das Gelb schwarz, so dass man die Punkte besser sehen kann).
Die Markierungen liegen parallel zur Blattkante und wiederholen sich (leicht versetzt).
Das Punktmuster überträgt man in das Raster am Ende der Dokumentationsseite der Electronic Frontier Foundation und klickt auf “Submit”, und schon hat man das Ergebnis.
Manche Medien scheinen Newsticker nur aus dem Grund zu führen, um darum herum, darüber, darunter und wo es ansonsten nur möglich ist Werbung in Form von aggressivem Blinken anzubringen.
Siehe auch: hier
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