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Archive for Politik

Ein gutes Neues Jahr 2010

wünschen wir unseren Kunden und Freunden.

Zuerst die gute Nachricht: Da unsere Firma itsy.de Webhosting weniger als 10.000 Kunden hat, sind wir von der Vorratsdatenspeicherung befreit. Wie wunderbar, es ist manchmal ein Vorteil “klein” zu sein!

Was gibt es sonst Neues? WordPress 2.9 ist erschienen und schon wieder Geschichte, weil alles auf 2.9.1 mit den üblichen Nachbesserungen wartet. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, auf genau dieses 2.9.1 zu warten.

Eine neue Version reißt neue Sicherheitslöcher auf, die danach erst wieder mit der Nachfolgeversion gestopft werden müssen und so lange bis das der Fall ist bleiben da eben Sicherheitslöcher. Hört sich nicht gut an, deshalb lieber warten.

Google Analytics, Akismet und wohl noch einige andere Tools die mittels kompletter IP Nutzerprofile erstellen, werden geächtet laut Datenschutzbehörde (Quelle RA Wilde&Beuger) und shopbetreiber-blog.de . Wir raten bei Spamschutz zum Einsatz von Bad Behavior (Quelle guido-muehlwitz.de). Ich rate zum schnellen aus- oder umsteigen, bevor die Abmahnmafia aus den Startlöchern kommt.

Ansonsten darf der Staat in unserem Interesse  viel mehr als wir Bürger. Er darf sich mittels ELENA (Elektronischer Entgeltsnachweis) (Quelle taz.de) ein ganz genaues Bild von unserer Berufstätigkeit, Krankheit, Gesundheit, Arbeitslosigkeit etc., machen. Natürlich nur zu unserem Vorteil, um wie bei Hartz IV Wege zu sparen und alles zu vereinfachen. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Die offizielle staatliche Seite zu ELENA.

Wo wir schon mal beim Bild machen sind. Da hat doch einer derer aus Guantanamo entlassenen ein Flugzeug sprengen wollen. Den Sprengstoff trug er am Körper. Fazit: Der Nacktscanner, (Quelle Zeit.de) pardon, Körperscanner, wird wieder herausgekramt und der Bürger nackig (Quelle internet-law.de) gemacht. Es kann einfach noch viel mehr für unsere Sicherheit getan werden, meint Geografiti mit diesem Artikel.

Bürgerrechte werden zugunsten von scheinbarer Sicherheit geopfert. Ich finde das nicht lustig und nicht erstrebenswert. Unsere Pläne an einen Ort auszuwandern, der von diesem Wahnsinn noch nicht erfasst ist, wachsen.

Noch was Humoriges zum Abschluss: Bei Dulsbergnord witzigen Artikel gefunden, der nerdmäßig aus der Seele spricht.

Zum guten Schluss hier Neuerungen 2010 (bisher bekannte) auf einen Blick


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lustige und unlistige Internetsperren

Durch diesen Spiegelartikel 92 Prozent für Internet-Sperre von Kinderpornos will ich doch mal schauen, was die Kinderhilfe denn so von sich gibt.

Ups, was finde ich denn da: Hier entsteht die Domain www.kinderhilfe.de. Die Seiten befinden sich noch im Aufbau. Bitte versuchen Sie es später erneut.

Da schaue ich mir doch mal den Cache der Seite an und das schaut recht seltsam aus. So sehr vernünftig, dass kann doch nur… ;-) Es lohnt sich den derzeitigen Cache zu konservieren!


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Irsinn der Sperrlisten

Wenn ich mir das so richtig überlege, wäre es doch am sinnvollsten nicht die Webseiten mit kinderpornographischem Inhalt zu sperren, sondern sie abzuschalten. Aber anscheinend haben wir keine Ahnung und Frau von der Leyen hat sie, scheinbar.

Das ganze Ausmaß wird uns wohl est nach und nach klar werden. z.B. keinen Tiny-Urls mehr folgen usw. Basic Thinking Blog ist das Szenario beschrieben.Einen ebenfalls kritischen Bericht habe ich bei der Zwölfe gefunden.

Und immer wieder dieses dumme “wer sich nichts zuschulden kommen läßt…” Die Lete haben von Technik keinerlei Ahnung.

27.9.2009 ist der Tag den wir uns dick im Kalender anstreichen sollten. Von mir gibt es ein dickes Stoppschild!

stoppt den Wahnsinn mit den Sperrlisten

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5 nach 12

Jetzt geht’s los, Köhler hat es unterzeichnet: Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung (via heise). Es tritt am 01.08.2008 in Kraft und wir hoffen, es gibt genügend Gegenwind!

Der Meister bloggt wieder, psssttt ;-) und er meint dazu….


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Gegen Vorratsdatenspeicherung!

Dienstag war die Demo in Bonn. Nicht viel los, da waren wohl nur die Informierten. Die, die ja (angeblich) nichts zu verbergen hatten, blieben lieber im warmen und lassen andere machen, oder?

Dafür hat heute der Bundestag die Vorratsdatenspeicherung abgesegnet. Wer weiß, wer Deine Emails mit liest, deine Telefonate mithört?


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Protest!

gegen Vorratsdatenspeicherung:

Mahnwache in Bonn

am Dienstag, den 6.11.2007
von 17-19 Uhr
Infostand in Bonn b 16:00 Uhr
auf dem Münsterplatz (Beethovendenkmal)

Wir sehen uns ! ;-)


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Nutzt Du die Google Suche?

Dann Vorsicht, mit welchen Suchbegriffen Du suchst.

Als ich diese Meldung bei Heise las: Durch Google Suche in Einzelhaft, dachte ich erst, dass eine Ente ist. Ne, es ist wahr! Um so schlimmer. Ich fasse es nicht. Was machst Du jetzt? Googlesuche meiden oder?


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pictopedia – eine neue Fotoseite

151 User, die bereit sind, 2,11 € für einen Webdienst zu zahlen, haben sich bis zur Stunde bei pictopedia angemeldet. Werbefrei, ohne Zensur, unabhängig und unverkäuflich steht als Idee im Webraum3.0. Wir verfolgen gespannt was daraus werden wird und wünschen viel Glück.

Nachdem über den Bilderdienst Flickr gemeldet wird, dass Nacktfotos für Deutschland zensiert werden und Google (via Golem) droht, bei Vorratsdatenspeicherung seinen Emaildienst für Deutschland zu schließen, wird es eng. Ich denke nicht, dass das deutsche Politiker zum nachdenken bringt. Wer sich bei Heise den Schäuble-Kalatog anschaut, kann eigentlich nur an Auswandern denken. Bleibt die Frage wohin noch.


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was uns blüht

Ich möchte hier einfach nur mal ein paar Links deponieren:

Intro:

Heise: “Ich habe ja nichts zu verbergen…”,

Szenario:

Heise: Online Durchsuchungen, Strafrechtler beklagt “organisierte Krimininalität” der Politik
Heise: Schäuble hält Online-Durchsuchungen für lebensnotwendig
Heise: Google droht mit Schließung von GMail in Deutschland
Junge Welt: Der berüchtigte Paragraph 129a soll auf Einzelpersonen ausgeweitet werden
Spiegel-Online: Flickr verbietet deutsche Nacktfotos
Spiegel-Online: Foren-Haftung: Gnadenlose Richter gefährden Web2.0
Heise: Kein Recht auf Privatshpäre bei der Nutzung des Internets
Heise: Datenschützer warnt vor Duckmäusergesellschaft
Heise: Schäuble rechnet mit baldiger Einigung bei Online-Durchsuchungen
Netzzeitung: Jeder hat Jeden im Blick
Heise: Schäuble ohne Gesicht
Heise: IT-Branche: Entwurf zur Vorratsdatenspeicherung ist inakzeptabel
Heise: Bundesratsausschüsse für deutlichen Ausbau der TK-Überwachung
Heise: Bundestag verabschiedet Novelle des Passgesetzes
Heise: Österreichs Innenminister und Rechteverwerter wollen mehr Vorratsdatenspeicherung
Heise: Aufregung um Vorratsdatenspeicherung in Österreich
Heise: Freiheitsredner machen Mut zu Diskussionen
Heise: Gesellschaft für Informatik mahnt Behörden zur Datensparsamkeit
Heise: Britisches Innenministerium arbeitet an der Spitzelgesellschaft
Heise: Bundesratsausschüsse für deutlichen Ausbau der TK-Überwachung
Heise: Bundesregierung präzisiert Pflichten zur Archivierung von Netzinhalten
Heise/Telepolis: Die repressive Regel
Heise/Telepolis: Vorsicht bei der Internetrecherche?
Heise/Telepolis: Schäuble und die Schnüffelpolizei
Heise/Telepolis: “Mit der Abrissbirne sollen unsere Grundrechte kaputt geschlagen werden”
Heise/Telepolis: “Es ist nicht einfach, die Folgen zunehmender Überwachung zu bemerken”
Heise: EU-Kommission überprüft deutsche Rechtssprechung zur Providerhaftung

Epilog:

Nach der Lektüre fragt man sich nach Google’s Rolle an dem Szenario der weltweiten Überwachshysterie


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Babel läßt grüßen

In den letzten Wochen frage ich mich immer wieder, wem was, darf man eigentlich glauben, wenn es um Telemediengesetz, Datenschutz usw. geht.

Der Bundestrojaner, heißt Online-Zugriff auf den heimischen Computer, soll nur ein Hoax sein, schreibt Heise.

Lübeck Steuer- und Rechtsberatung meldet zum Thema künftige Verpflichtung zum Datenschutz z.B. dass der Nutzer einer gewerblichen Webseite beim ersten Aufruf auf die Datenschutzerklärung hingewiesen werden müßte. Der Vorgang darf erst dann fortgesetzt werden können, wenn der Nutzer die Belehrung akzeptiert hat. Die Zustimmung muss nachprüfbar gespeichert werden. Heißt, ich informiere User über Speicherung, speichere seine Nicht-Zustimmung, sperre ihn aus, weil er nicht zustimmt und habe Daten über ihn gespeichert, obwohl der nicht zustimmt.

Langsam wird es sehr sehr kompliziert.

Wie soll das im realen Leben gehen? Vor betreten einer Website eine Seite einblenden mit der Datenschutzbestimmung, ein Feld zum anklicken, diese gelesen zu haben, mit einer Nachricht an den Seiteninhaber, dass User XY die Datenschutzbestimmung gelesen und akzeptiert hat. Wenn der User nicht akzeptiert, darf er die Seite nicht betreten, Schloss und Riegel drauf. Was nicht bedacht wird, dass da aber bereits serverseits beim bloßen aufrufen der Datenschutz-Vorschalt-Seite Daten gespeichert werden.

Nächstes: Es muss einem User möglich sein, Im Rahmen der Zumutbarkeit, die Bezahlung anonym oder mit Pseudonym vornehmen zu können. Dass eine solche Möglichkeit besteht ist dem Nutzer mitzuteilen.

Real im Geschäftsleben eines Online-Verkäufers ist das nicht möglich, denn an einen anonymen User kann man keine Ware versenden und von ihm auch keine Zahlung abbuchen.

Alles in allem kann ich Stunden mit lesen diverser Informationen auf verschiedenen Seiten verbringen und bin genau so schlau wie vorher, im Gegenteil, ziemlich verwirrt, was denn nun zutrifft und was nicht.
Aus dem Hause der Kanzlei Dr. Bahr gibt es eine neue Seite: Fragen zum Telemediengesetz. Klar und sachlich gegliedert, sehr informativ. Ich hoffe, dass diese Kanzlei mit einigen Ungereimtheiten anderer Informationsseiten aufräumt.

In all diese Konfusion hinein kommt noch die Angst vor Abmahnungen, wenn man gegen dieses oder jenes verstößt.

Fazit: Stecker, raus, Internet abmelden… oder?


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